Die JUPI Fraktion verurteilt weiterhin den offen zur Schau gestellten Antisemitismus einzelnerTeilnehmer*innen der von „Palästina Spricht“ angemeldeten Kundgebung auf dem Platz der alten Synagoge am Samstag, den 15.05.2021. Dem möchten wir anfügen, dass uns bei unser letzten Pressemitteilung nicht bekannt war, dass die Organisator*innen der Demonstration versucht haben gegen diese vorzugehen. Ein Rückschluss auf einer antisemitische Gesinnung der Organisator*innen ist nicht möglich und ist von uns auch nicht beabsichtigt oder gewollt.

„Es ist hinlänglich wissenschaftlich dokumentiert, dass sich hinter der Kritik am Staat Israel auch Antisemitismus verbergen kann,“ analysiert Simon Sumbert, Fraktionsvorsitzender,“ dies ist natürlich kein Automatismus.

Nach dem Gespräch mit Vertreter*innen der Organisation Palästina Spricht Freiburg wollen wir uns in diesem Fall für die nicht differenzierte Darstellung in unserer letzten Pressemitteilung entschuldigen. Da es sich bei Palästine Speaks um eine bundesweite Organisation handelt, müssen wir an dieser Stelle klar stellen, dass sich unsere Entschuldigung hier ausdrücklich auf die Situation bei der Demonstration am Platz der alten Synagoge bezieht. Auf der bundesweiten Facebookseite werden weiterhin Inhalte geteilt, die nicht zu unterscheiden sind von Zerstörungsdrohungen gegen den jüdischen Staat Israel.

Unser Anliegen als JUPI Fraktion wird es weiterhin sein; gegen jede Form des Antisemitismus politisch zu agieren und solidarisch zu unserer Partnerstadt Tel Aviv-Yafo zu stehen. Unsere Kritik und Einordnung der gezeigten Schilder bleibt natürlich weiterhin bestehen. Wir sehen weiterhin dringenden Handlungsbedarf und bleiben auch bei unserer Forderung an die Stadt, das Engagement gegen Antisemitismus auszuweiten. 

Wir freuen uns aber über jeden Initiative, die sich unserem Anliegen anschließt, jede Form des Antisemitismus zu bekämpfen. Eine aktualisierte Form der PM finden Sie hier.