Sehr geehrter Oberbürgermeister Horn,

www.jupi-freiburg.de Foto: Felix Groteloh

liebe Anwesende,

Die Situation auf dem Freiburger Wohnungsmarkt ist immer noch ziemlich schwindelerregend.  Genauso wie der Fakt, dass hier im Gremium während einer Pandemie lange Grundsatzreden gehalten werden wollen, obwohl alle wissen, dass wir uns in den nächsten Jahren garantiert mit jedem einzelnen Thema der Vorlage auch weiterhin im Detail beschäftigen werden.

Denn was schnell klar wird ist, dass es für die Schaffung und Bewahrung von bezahlbarem Wohnraum in Freiburg eben nicht den einen Ansatz oder das eine Kataster gibt, mit dem sämtliche Probleme auf einen Schlag gelöst werden. Vielmehr kommt es auf die Detailarbeit an und auf das Zusammenspiel von vieler unterschiedlicher Maßnahmen, wie die Förderung von Genossenschaften, die Aufstellung von sozialen Erhaltungssatzungen, aber auch die Durchführung großer Stadtentwicklungsprojekte, wie Dietenbach, Kleinescholz und perspektivisch natürlich auch eine anderweitige Nutzung des aktuellen Freiburger Flugplatzes. 

Das Referat für bezahlbares Wohnen ist dabei seit zwei Jahren ein zentraler Ansprechpartner sowohl innerhalb als auch außerhalb unserer Stadtverwaltung. Unsere Fraktion findet, die Verantwortlichen leisten hierbei hervorragende Arbeit. Im Übrigen finden wir den grundlegenden Gedanken des Referats für bezahlbares Wohnen, dass es für kommunalpolitische Themen von herausragender Wichtigkeit explizite Stellen geben sollte, die die gute Arbeit und die Verantwortlichen in den einzelnen Ämter der Verwaltung miteinander verknüpfen und zusammenbringen, sehr gut. In Zukunft würden wir uns freuen, wenn die Umsetzung dieses Gedanken auch in anderen Bereichen der Verwaltung erwogen wird.

In diesem Sinne stimmen wir dem Gesamtkonzept für bezahlbares Wohnen in Freiburg heute gerne zu. Vielen Dank!